Wie sieht der Osten aus, wenn ihn diejenigen erzählen, die sonst nicht gehört werden? 

Vom 8. bis 11. Oktober veranstaltet die Werdauer Initiative gegen Rassismus (kurz W.I.R. e.V.) das erste ostdeutsch-postmigrantische Filmfestival in Werdau.

Das Werdauer Filmfest “Kino Central” erzählt den Osten wie er war, ist und sein kann - in all seinen Farben und Facetten. Es ist ein Ort, wo Geschichten von und aus dem Osten ein Zuhause, eine Leinwand und eine Utopie finden. Mit dem Festival wollen wir neue Perspektiven entwickeln auf einen Osten, der bislang unerzählt blieb. Es soll Menschen durch gemeinsame Filmerlebnisse verbinden. Zugleich wollen wir jungen Filmemacher:innen eine Plattform bieten, um ihre Geschichten und neue Bilder des Ostens auf die Leinwand zu bringen.

Wir werden einen Publikumspreis verleihen.

Ob Kurz-, Mittel- oder Langfilm, Dokumentation oder Spielfilm, Coming of Age, Migra-Leben in der DDR oder L(i)eben in Zeiten des Rechtsrucks - bei uns sind alle Genres und Themen mit Bezug zu Ostdeutschland willkommen. 

Wichtig ist uns nur, dass ihr eine Ostbiografie* mitbringt, denn wir finden: Wessis, die den Osten erzählen, gibt es schon genug. 

Filme von migrantischen und BIPoC-Filmemacher:innen aus der ehemaligen DDR und Ostdeutschland, möchten wir besonders ermutigen, sich mit ihren Filmen zu bewerben. 

Wie ihr euch bewerben könnt:
Vom 15. Mai bis zum 1. August könnt ihr eure Filme über Film Freeway einreichen.

Falls ihr Fragen habt, wendet euch bitte an unser Programmteam: w-i-r@posteo.de .

Wir sind gespannt auf eure Einreichungen! 

*Menschen, die sich angesprochen fühlen, weil sie in Ostdeutschland oder der ehemaligen DDR geboren, aufgewachsen und/oder sozialisiert worden sind.