Private Project

Spaetlese

Der junge Schauspieler Michael stellt sich der deutlich älteren, mysteriösen Helene einen ganzen Tag lang zur Verfügung - „all inclusive“.
Ein aberwitziges Verwirrspiel aus Geld, Begierde und doppelten Rollenspiel nimmt seinen Lauf.

  • Willi Kubica
    Director
  • Janosch Kosack
    Writer
  • Theresa Bacza
    Producer
  • Stefanie Gödicke
    Producer
  • Rafael Starman
    Cinematography
  • Robin Jünkersfeld
    Editing
  • Simon Peter
    Sound Recording and Design
  • Project Title (Original Language):
    Spätlese
  • Project Type:
    Short, Student
  • Runtime:
    21 minutes 45 seconds
  • Completion Date:
    February 22, 2016
  • Country of Origin:
    Germany
  • Country of Filming:
    Germany
  • Language:
    German
  • Shooting Format:
    16mm
  • Aspect Ratio:
    16:9
  • Film Color:
    Color
  • First-time Filmmaker:
    No
  • Student Project:
    Yes
  • Filmzeit Kaufbeuren
    Kaufbeuren
    Germany
    October 8, 2016
    World Premiere
Distribution Information
  • Filmakademie Baden-Württemberg
    Country: Worldwide
    Rights: All Rights
Director Biography - Willi Kubica

Geboren 1990 in Berlin. Nach seinem Abitur 2009 studierte er Theaterwissenschaft an der Universität Wien und arbeitete als Produktionsassistent für Theater und Medien in Berlin, Wien und Edinburgh. Seit Oktober 2013 studiert er Szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Filmographie
"Elja - 376 A.D." | 2016 | Kurzfilm, Drama | 30 Min.
„Spätlese“ | 2016 | Kurzfilm, Komödie | 22 Min.
„Wir sind frei“ | 2015 | Kurzfilm, Drama | 5 Min.
„Währenddessen 5“ | 2014 | Kurzfilm, Drama | 10 Min.
„about:blank“ | 2014 | Kurzfilm, experimentell | 5 Min.
„Fantasten“ | 2013 | Kurzfilm, Drama | 10 Min.
„Ein Fest der Kabel und Stecker“ | 2012 | Kurzfilm, Komödie | 3 Min. | Publikumspreis Vienna Independent Shorts

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Director Statement

Bei der Projektentwicklung ließ sich anfangs „Die Klavierspielerin“ nicht aus meinem Kopf vertreiben. Das ist insofern ironisch, da „Spätlese“ nun einen grundlegend gegensätzlichen Ansatz verfolgt als der Jelineksche Stoff.
Es geht auch um psycho-soziale Zerrüttung und einen narrativen Fatalismus – aber doch mit spielerischen, beinah optimistischen Vorzeichen. Quasi: Fatalismus als Spielwiese.
Das Perfide der Erzählung liegt also nicht in der düsteren Durchdringung einer Un-Möglichkeit sondern steckt gerade in dem lustvollen Umgang mit dieser Unmöglichkeit.
Denn Helene weiß, dass Michael nur eine Flucht ist. Helene weiß, dass ihr
Altern unvermeidlich ist. Es geht gar nicht um diese Erkenntnis, sondern um
den Entschluss unter dieser Erkenntnis nicht zu resignieren. Es ist egal, dass
sie für seine Zeit bezahlt - es ist egal, was er dabei empfindet.
Es ist alles determiniert und daraus zieht Helene die größte Freiheit - Michael
ist die Energiequelle dieser Freiheit und sie versucht sie auf einen Schlag zu
entladen.